Kommt Ihnen etwas bekannt vor?

 
Vergesslichkeit, Denkblockaden, Ruhelosigkeit, Gereiztheit, Erschöpfung, Gefühle von Fremdbestimmung, Überforderung, Lustlosigkeit oder auch Abhängigkeiten?
 
 
 
 
 
 
Was ist Stress?
Stress wird grundsätzlich über unser autonomes Nervensystem gesteuert. Eine bedrohliche Situation versetzt den Körper über Botenstoffe innerhalb weniger Sekunden in Alarmbereitschaft und erhöht die körperliche Leistungsfähigkeit, um adäquat zu reagieren (fight or flight).
 
Akuter und chronischer Stress:
Ja, jetzt kommt der Säbelzahntiger. Heute eher selten geworden, aber vielleicht auch in Gestalt von Chef, Schwiegermutter und anderen vermeindlichen Bedrohungen. Äußere Reize lösen diese instinktive Reaktion aus, was seit Langem unser Überleben sichert. Das ist gut...solange es nicht so lange ist...
 
Durch Kampf oder Flucht nimmt Stress automatisch ab. Was aber, wenn er anhält und es kein Ende der Anspannung,
keine Entspannung gibt?
Dann wird das ursprünglich Hilfreiche zur Bedrohung. Hier einige Beispiele für Auswirkungen von dauerhaftem / chronischem Stress:
  • reduzierte kognitive Leistungen > Konzentrationsschwäche
  • hoher Blutdruck > erhöhtes Herzinfarktrisiko
  • reduzierte Immunabwehr > hohe Infekthäufigkeit UND erhöhtes Krebsrisiko (bis zu 50 %!)
  • hoher Blutzucker > Insulinresistenz > erhöhtes Diabetesrisiko
  • Bauchfettbildung > Adipositasrisiko > erhöhtes Diabetesrisiko
  • Anspannung > Verspannungen > Myogelosenbildung
  • gehemmter Knochenaufbau > erhöhtes Osteoporoserisiko 
  • Störung Hormon-Synthese, z. B. Testosteron, Serotonin, Melatonin > Libidoverlust, Schlafstörungen, psychische Störungen, Erschöpfung, Depression
  • Störung Mikrobiom / Darm-Hirn-Achse > Verdauungsstörungen
Dr. Herbert Benson, Professor an der Harvard Medical School vertritt die Meinung, 
 
bis zu 90 % aller Arztbesuche sind stressbedingt!

 

Aktuell, so könnte man vermuten. Die Studien sind etwa 50 Jahre alt...und heute...?

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